Was bisher geschah…

Hallo ihr Lieben,

in meinen vorherigen Blogposts habe ich ja schon erzählt, dass ich ab sofort Studentin an der Uni Bonn bin. Was ich aber noch gar nicht erzählt habe, ist, was ich denn bisher eigentlich gemacht habe, denn normalerweise ist man mit 24 ja kein Ersti, sondern ein Bachelor. Aber was ist schon normal 😉

Mein Abi habe ich 2012 gemacht und eigentlich war mir auch klar, was danach kommen sollte. Ein Jahr als Au Pair in Amerika. Aus dem Jahr wurde dann ein Monat, weil am Ende leider gar nichts so war, wie gehofft und ich mir einfach eingestehen musste, dass das nicht mein Ding ist.

Ein paar Wochen später hatte ich dann auch schon einen Job gefunden und so war die Zeit bis zum Sommer 2013, wo meine Ausbildung anfangen sollte, schnell überbrückt. Da ich schon immer viel Spaß an Sprachen hatte, war für mich klar, dass ich auch im Berufsleben damit arbeiten möchte. Ich habe ja schließlich nicht umsonst Jahre lang Vokabeln gelernt. 😉

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Als Twitter-Engel für das Social Media Business Team bei der Weihnachtsfeier 2015 – mit meiner lieben Tabea 🙂

Im September 2013 begann ich schließlich meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation mit der Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondent (Englisch) beim Team Magenta.
Ich habe die Zeit in der Ausbildung wirklich genossen und die Mischung aus Theorie und Praxis hat mir richtig gut gefallen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren auf dem Gymnasium habe ich (zumindest teilweise) einen Sinn in dem gesehen, was ich da lerne(n muss). Wobei drei Jahre Textverarbeitung dann doch deutlich zu viel des Guten waren – wir sind ja schließlich „Digital Natives“ und keine blutigen Anfänger. 😉

Wie in jeder kaufmännischen Ausbildung haben auch wir uns mit verschiedenen betriebswirtschaftlichen Themen (Unternehmensformen, Finanzierungsarten, usw.) und auch mit dem Rechnungswesen (Buchhaltung, Bilanzen, etc.) auseinandergesetzt. Wir haben uns intensiv mit den MS Office Basics, wie Word, Excel und PowerPoint, aber auch mit Projektmanagement beschäftigt. Besonders letzteres fand ich super spannend. Wobei ich auch eine innige Liebe zu Excel entwickelt habe – und das meine ich tatsächlich nicht ironisch!

Dank der parallel verlaufenden Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin war natürlich Englisch ein großer Bestandteil meiner Ausbildung. Zusätzlich zum Unterricht in der Berufsschule, bei dem wir uns mehr auf Grammatik, Phonetik und ähnlich spannende Dinge aus dem Lehrplan konzentrierten ( 😉 ), hatten wir einmal im Monat einen Tag Business English Unterricht. Hier lernten wir, wie man internationale Handelskorrespondenz nicht nur sprachlich korrekt formuliert, sondern auch, wie man diese formatieren muss, damit sie den internationalen Standards gerecht wird. Außerdem übersetzten wir gefühlt 1.000.000 Texte vom Deutschen ins Englische und vom Englischen ins Deutsche. Von den unzähligen neuen Vokabeln und Phrasen will ich gar nicht erst anfangen…

Trotzdem habe ich noch während der Ausbildung gemerkt, dass das nicht mein Beruf sein wird. Der praktische Teil der Ausbildung beinhaltet zwar viele unterschiedliche Aufgaben von der Terminkoordination bis hin zu Abrechnungen, aber letztendlich ist man doch sehr eingeschränkt in dem, was man tut. Und sowohl Kreativität, als auch intrinsische Motivation sind eher seltene „Gäste“.
Da mein Team wirklich super nett war und vor allem meine beiden engsten Kolleginnen so unfassbar liebenswerte Frauen, ist es mir am Ende dann aber doch ein bisschen schwer gefallen ihnen zu sagen, dass es nach der Ausbildung für mich im Unternehmen nicht weiter gehen wird. Aber ich wollte (bzw. will noch immer) einfach mehr.

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Quelle: Pinterest

Jetzt freue ich mich daher umso mehr darauf im Studium wieder neu gefordert zu werden und noch mehr spannende Dinge zu lernen. Ich bin zwar absolut niemand, der sagt, dass man ohne Studium keinen vernünftigen Job finden kann, aber ich denke es kann auf keinen Fall schaden nicht nur seinen Horizont, sondern auch sein Wissen zu erweitern. 😉
Also warten wir doch mal ab, was die Zukunft so mit sich bringt!

Wie sieht es bei euch aus? Wusstet ihr nach dem Abi direkt was ihr machen wolltet, wart ihr im Ausland oder habt ihr evtl. sogar eine Ausbildung/Studium oder ähnliches abgebrochen? Erzählt es mir in den Kommentaren! 🙂

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