Asien-Tagebuch Teil 3: Gili Islands

Der dritte Teil meiner Reise, brachte uns zunächst für einige Tage nach Bali. Die Reise hierhin war mal wieder ziemlich anstrengend. Um 02:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo um 06:00 Uhr unser Flieger gehen sollte. Die Beinfreiheit bei Air Asia lässt sich übrigens ziemlich gut mit der bei Ryanair vergleich – nur noch enger.

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Die ersten 2 Tage verbrachten wir im Surfer-Ort Canggu, wo unsere Unterkunft eher einfach, die Besitzer aber mal wieder unglaublich nett waren. Von hier aus ging es dann weiter nach Amed, im Norden der Insel. Und da hier quasi komplett tote Hose war, verbrachten wir hier nur eine Nacht und machten uns am nächsten Morgen direkt auf den Weg nach Gili Trawangan.

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Wenn man aus Amed auf Gili T ankommt, kriegt man erstmal einen kleinen Schock. Der Strand, der als „Fährhafen“ der Insel fungiert, war rappelvoll mit ankommenden und abreisenden Menschen.

Unsere Zeit auf Gili T verbrachten wir im „Dua Nina Homestay“, was nicht durch besonderen Luxus, sondern durch ganz bezaubernde Mitarbeiter herausstach. Die Jungs waren immer gut drauf und versorgten uns rund um die Uhr mit Kaffee oder Tee.

Zu den Highlights auf Gili T gehörte natürlich die Schnorcheltour rund um die Gili-Islands. Nachdem wir mit Flossen (Größe 36/37 :D) versorgt wurden, ging es rauf aufs Boot – mit gefühlt 100 anderen Leuten. Wir waren durchaus ein wenig besorgt, ob das Boot das Gewicht überhaupt tragen konnte. Der erste Stopp war wirklich aufregend, da ich mich erstmal an das Atmen durch den Schnorchel gewöhnen musste und man hier auch gleich ein Schiffs-Wrack bestaunen konnte. Nach ca. 30 Minuten ging es zurück auf’s Boot und weiter Richtung Gili Air. Hier konnte man die Korallen wirklich gut und leuchtend sehen, genau so, wie richtig viele bunte Fische. Nach einer Mittagspause auf Gili Air ging es zum letzten Schnorchel-Punkt – witziger Weise genau dort, wo wir am Tag zuvor noch schwimmen waren, nur eben weiter draußen. Hier gab es dann das kleine Highlight der Tour – Schildkröten. (Wobei es ziemlich traurig zu sehen war, dass die Guides die Tiere vom Boden aufscheuchten, damit wir diese sehen konnten… und, dass sich alle Touristen auch direkt auf die Tiere gestürzt haben..)

Auch, wenn Gili Trawangan als die „Party-Insel“ der Inselgruppe bekannt ist, findet man hier doch einige wirklich schöne Spots zum entspannen – oder auch zum Minigolfen und Trampolin springen 🙂
Für alle, die im Urlaub gerne Sport machen, hat Gili T sogar ein kleines Gym zu bieten. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, dort auch einmal ein kleines Workout durchzupowern.

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Da es auf den Gilis nur Fahrräder und Kutschen gibt, liehen wir uns Fahrräder im Homestay und fuhren damit auf die andere Seite der Insel, zu einer der vielen „Sunset Bars“. Von hier hat man wirklich einen super idyllischen Blick auf Bali und die untergehende Sonne. Da hier allerdings momentan Regenzeit war, verhinderten einige Wolken einen „perfekten“ Sonnenuntergang. Einen ähnlich schönen Blick hat man vom „Berg“ auf Gili T – aber das Wetter war die ganze Zeit nicht wirklich gnädig mit uns.

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Als kleines Fazit lässt sich sagen: Gili Trawangan ist wirklich eine süße Insel, auf der einem nicht so schnell langweilig wird und wo für jeden was dabei ist. Vom einfachen Homestay, über Hostels bis hin zu luxuriösen Resorts. Viele Restaurants, der Nightmarket, viele Bars und natürlich ringsrum der Strand. 🙂

Hier noch meine Tipps zu Gili T:

  • Taucherbrille und Schnorchel mitbringen und auf eigene Faust am Turtle Beach auf Schildkröten-Suche gehen.
  • Eine Runde Minigolf und Trampolin bei „Gili Golf“ spielen gehen.
  • Abends im „New Rudys“ was trinken gehen und der wirklich guten Coverband zuhören.
  • Die Fähre von Gili T nach Lombok kostet 1€ und fährt, sobald 40 Leute auf der Liste stehen.
  • Das Schnellboot von Amed nach Gili T hat uns mit Pick-Up am Hotel ca. 13€ gekostet

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