Asien-Tagebuch Teil 1: Koh Chang

Vom 15.03. bis zum 02.05.2016 war ich in Südostasien, genauer gesagt in Thailand und Indonesien unterwegs. Mithilfe meiner ersten Blog-Reihe möchte ich euch davon berichten und euch so im Nachhinein daran teilhaben lassen.

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Am Mittag des 16.03. landete ich in Bangkok, wo ich meine Freundin Annika traf, die schon seit 2 Wochen mit ihrem Freund in Asien unterwegs war. Gemeinsam machten wir uns vom Flughafen auf dem Weg in die Stadt, genauer gesagt zum Bushof. Auf dem Weg dorthin gabelten wir noch meinen ehemaligen Azubi-Kollegen Jan auf, der die nächsten Tage mit uns verbringen würde.

Vom Bushof ging es dann im „First Class“ Reisebus nach Trat, einer kleine Stadt nahe der thailändisch-kambodschanischen Grenze. Die Fahrt dauerte gut 6 Stunden und in Trat angekommen, checkten wir gleich in das „POP Guesthouse“ ein – die letzte Fähre nach Koh Chang war schon weg. Das Guesthouse ist wirklich zu empfehlen, da es nicht nur preislich voll okay ist, sondern die Besitzer auch richtig nett waren. IMAG0346

Die Fähre vom Festland nach Koh Chang war so rostig, dass ich tatsächlich ziemlich beeindruckt war, dass sie noch fahren konnte – ein grandioser erster Eindruck von Thailand. Auf Koh Chang fuhren wir dann zum „White Sand Beach“, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht. Ein traumhafter und schier endloser weißer Sandstrand und Badewannen-warmes Meer. Mit Ausnahme der ersten Nacht verbrachten wir die gesamte Zeit am White Sand Beach in „Pen’s Bungalows“ direkt am Strand. Ich war wirklich Tag für Tag aufs Neue unglaublich glücklich, dass ich so eine Reise machen konnte.

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Der Ort am White Sand Beach ist klassisch touristisch. Es gibt unzählige Bungalows, Hotels, Resorts, Restaurants, Shops usw. Trotzdem war es nicht unangenehm voll, was aber auch an der Jahreszeit lag. Wir verbrachten die Zeit hier hauptsächlich am Strand, da wir alle seit Ewigkeiten nicht mehr am Meer waren und schon gar nicht an so einem schönen. Wenn wir Abends nicht im Restaurant unserer Unterkunft aßen, waren wir an den Essensständen an der Hauptstraße, die dort jeden Abend aufgebaut wurden. Leckeres lokales Essen zu wirklich günstigen Preisen – ein wahrer Backpacker-Traum.

Samstags waren wir bei der Thai-Massage – göttlich. Natürlich war das keine Entspannungs-Massage, aber für meine Verspannungen im Rücken genau das Richtige!

Für zwei Tage waren wir außerdem am „Lonely Beach“, wo sich eher das Backpacker-Leben abspielen sollte. Und tatsächlich, das „Thalé Lonely Beach“, für das wir uns entschieden, lag genau in der „Party-Area“ der Insel. Es war wirklich super gemütlich mit viel Holz und gleichzeitig irre bunt, durch viele Bilder und Kissen. Abends waren wir dann auch tatsächlich auf einer Party in der (unter Backpackern) berühmten „Himmel Bar“. Es war ein wirklich witziger Abend mit guter Musik und tollen Leuten!

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Da der Strand am Lonely Beach aber eher enttäuschend war (ziemlich klein, viele Steine im Wasser, quasi kein Schatten), mieteten wir uns Roller, um von hier aus die Insel zu erkunden. Eine durchaus mutige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass wir alle vollkommene Anfänger auf dem Gebiet waren. Die Tour über die Insel verlief dann aber ohne Unfall und wir wurden mit wirklich traumhaften Ausblicken belohnt. Außerdem eignet sich Koh Chang wirklich gut zum üben, da im Vergleich zu den anderen Inseln (z.B. Koh Tao) hier echt wenig Verkehr ist und die Straßen in einem super Zustand sind.

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Insgesamt waren wir knapp eine Woche auf Koh Chang, was auch auf jeden Fall gereicht hat. Wer entspannten Strand-Urlaub machen will, ist hier genau richtig, wer was erleben will, muss eher auf eine der anderen Inseln.

Hier noch ein paar Infos für alle, die auch mal nach Koh Chang wollen:

  • Der Bus von Bangkok nach Trat + die Fähre hat uns 386 Baht gekostet. Der Bus zurück bis direkt zur Khaosan Road dann nochmal 320 Baht. Also nicht mal 20€.
  • 10€/Nacht/Person ist zu viel für ein Zimmer am White Sand Beach.
  • Eine Thai-Massage kostet auf Koh Chang 200 Baht (5€).

Im nächsten Teil berichte ich euch dann über unsere Zeit in Bangkok. Bis dahin, lasst mir doch gerne einen Kommentar da 🙂

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